WCAG-Erfolgskriterienwcag-2.2-A

WCAG 4.1.2: Name, Rolle, Wert

WCAG 4.1.2 verlangt, dass alle Benutzeroberflächenkomponenten einen programmatisch bestimmbaren Namen und eine programmatisch bestimmbare Rolle haben und dass Zustände, Eigenschaften und Werte sowohl von unterstützenden Technologien ausgelesen als auch gesetzt werden können. Dies stellt sicher, dass Screenreader und andere Werkzeuge jedes Element auf der Seite korrekt identifizieren, beschreiben und mit ihm interagieren können.

WCAG-Erfolgskriterienwcag-2.2-AA

WCAG 4.1.3: Statusmeldungen

WCAG 4.1.3 verlangt, dass Statusmeldungen – wie Bestätigungen von Formularübermittlungen, Fehlermeldungen und Warenkorbaktualisierungen – programmatisch über Rolle oder Eigenschaft ermittelbar sind, damit unterstützende Technologien sie ankündigen können, ohne dass der Benutzer den Fokus verschieben muss. Dies stellt sicher, dass Nutzer, die auf Screenreader angewiesen sind, wichtige Rückmeldungen erhalten, selbst wenn der Fokus nicht auf die Meldung wechselt.

WCAG-Erfolgskriterienwcag-2.2-A

WCAG 4.1.1: Parsing (Veraltet in WCAG 2.2)

WCAG 4.1.1 Parsing verlangt, dass Webinhalte frei von schwerwiegenden HTML/XML-Fehlern sind – wie etwa doppelten IDs –, die dazu führen könnten, dass unterstützende Technologien die Seite falsch interpretieren oder nicht verarbeiten können. Obwohl dieses Kriterium in WCAG 2.2 als veraltet gilt, bleiben die zugrunde liegenden axe-core-Regeln aktiv, und Verstöße weisen weiterhin auf ein reales Barrierefreiheitsrisiko hin.